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In den letzten Jahren wurden bei der Erforschung des Gehirns rasante Fortschritte gemacht. Mit Hilfe neuer bildgebender Verfahren sind Wissenschaftler in der Lage, dem Gehirn beim Sprechen, Fühlen und Rechnen zuzuschauen. Zwar sind längst noch nicht alle neuronalen Prozesse entschlüsselt, doch die Hirnforscher haben erste Erkenntnisse, wie das Lernen funktioniert.

Was heißt es aber für die Schule, für den Unterricht, wenn wir wissen, dass Lernen die Anzahl der Informationskanäle im Gehirn verändert, dass ein körpereigenes Belohnungssystem existiert? Dass jede einzelne der etwa 120 Milliarden Zellen in unseren Köpfen mit etwa 10.000 anderen Zellen in Verbindungen steht? Dass sie sich ständig verändern, dass das Gehirn, wie es so schön heißt, „Das Resultat seiner Benutzung“ ist?

Der Film „Das Wissen vom Lernen“ begibt sich an die Schnittstelle zwischen Pädagogik und Hirnforschung. Auf der Suche nach Antworten auf die Frage „Wie kann Lernen gelingen?“ wissen Neurowissenschaftler, Schlafforscher, Biologen, Psychologen und Erziehungswissenschaftler Erstaunliches zu berichten. Es werden bemerkenswerte Verbindungen zwischen den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung und alten reformpädagogischen Strategien sichtbar.

Die Filmemacherin Erika Fehse setzt die Aussagen der Wissenschaftler mit Beobachtungen aus der pädagogischen Praxis in Beziehung und macht damit für Eltern und Pädagogen einen Pfad durch den Dschungel der Patentrezepte und Ideologien sichtbar.

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